Wie alles begann…

Wir sind ein Paar Anfang bzw. Mitte dreißig und befinden uns gerade auf dem Weg zu unserem Wunschkind.

2008 wurde ich endokrinologisch untersucht, da meine Periode teilweise monatelang auf sich warten ließ. In Erinnerung ist mir folgende Aussage des Arztes geblieben:

„Es könnte einmal etwas schwieriger werden, wenn Sie schwanger werden möchten. Sie sollten nicht allzu spät Kinder bekommen.“

Es fanden sich deutlich erhöhte Androgenwerte in meinem Blut, die Diagnose lautete „Hyperandrogenaemie ovarieller Genese“. Mit 21 Jahren und ohne den Traummann an meiner Seite war an Kinder damals noch nicht zu denken, daher machte ich mir (noch) keine allzu großen Gedanken darüber. Die Therapieempfehlung lautete Antibabypille und Androcur. Nach einiger Zeit nahm ich ausschließlich die Antibabypille.

2009 lernte ich meinen Herzensmann kennen, wir verlobten uns 2012 und sind nun seit fast vier Jahren verheiratet. In den ersten Jahren unserer Beziehung konnte ich es mir noch nicht vorstellen, Mama zu werden. Ich fühlte mich noch nicht reif genug und wollte erst einmal mein Studium beenden. Gegen Ende 2015 merkte ich mehr und mehr, dass ich mir nun bereit dazu wäre, Mama zu werden.

Im Februar 2016 hatte ich ein Gespräch bei meiner FÄ und berichtete ihr, dass wir uns ein Baby wünschen. Nach achtjähriger Verhütung mit der Antibabypille war ich nun sehr gespannt, ob sich mein Zyklus nach dem Absetzen der Pille auf normalen Niveau einpendeln würde. In den Jahren bevor ich die Pille nahm, hatte ich bis zu mehreren Monaten gar keine Periode.

Mein Mann setzte Anfang 2016 nach Rücksprache mit seinem Arzt die Rheuma-Medikamente ab und machte eine sogenannte „Auswaschung“, welche die Rückstände der Medikamente aus dem Körper schleusen soll. Wir wollten keinerlei Risiko eingehen, da die Rheuma-Medis möglicherweise negative Auswirkungen auf ein Embryo haben könnten.

Meine FÄ empfahl uns von vornherein die Beratung durch ein Kinderwunschzentrum, damit wir möglichst schnell schwanger werden und mein Mann nicht allzu lange ohne Medikamente auskommen muss.

Im März 2016 setzte ich die Pille ab – der 1. ÜZ begann. Meine FÄ empfahl mir die Einnahme von Folsäure und ich solle an ZT 12 zum Zyklusmonitoring vorbei kommen. Außerdem meldete ich uns für einen Infoabend in der empfohlenen Kiwu an und am 19.04.2016 hatten wir unser Erstgespräch in der Kiwu mit einer sympathischen Ärztin.

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